Multichannel-Marketing: eCommerce boomt, die gängigsten E-biz Modelle im Vergleich.
Einkaufen im Internet boomt wie nie zuvor. Die Vorteile liegen auf der Hand: ein strategisch ausgerichteter Onlineshop bietet Kunden weltweit die Möglichkeit, einfach und sorgenfrei online einzukaufen. Doch auch Händler profitieren dank eCommerce konsequenterweise von Verkaufserlösen und neuen Umsätzen.
Das Volumen des sogenannten Distanzhandels im Internet beträgt im deutschsprachigen Raum inzwischen mehr als 30 Milliarden Euro jährlich. Wir von bluforce haben eine Übersicht der fünf gängigsten Modelle für Sie erstellt.
1) Kooperativer Online-Handel:
Verbünde oder Online-Portale, die unter einer einheitlichen Marke firmieren, und sowohl Händlern als auch privaten Verkäufern eine Plattform bieten. Mit einem Volumen von 3,3 Mrd. Euro (im deutsch-sprachigen Raum) der drittgrößte Bereich im eCommerce. Vorteile sind das breite und tiefe Sortiment. Als Beispiel zu nennen ist amazon.at.
2) Multichannel-Handel:
Niedergelassene Händler mit zusätzlichem Webshop oder umgekehrt Online-Shops mit Geschäftsfilialen sind typisch für dieses Modell. In diesem Bereich steckt aufgrund des Nachholbedarfs noch viel Potenzial. Der Vorteil für Kunden ist, dass sie die Artikel in Geschäften berühren und testen können, diese aber auch jederzeit mühelos online bestellen können (z.B. wenn diese im Geschäft bereits vergriffen sind). Ein einheitliches Profil ist hier sehr wichtig. Der brandneue Onlineshop von Gössl sowie der Modelleisen-bahnspezialist Roco/Fleischmann sind aktuelle bluforce-Projekte dafür.
3) Hybrid-Handel:
Dieser Typus bezeichnet den bislang klassischen Weg des Versandhauskatalogs und ist mit einem Volumen von 6,7 Mrd. Euro jährlich der lukrativste Bereich im Distanzhandel, wie etwa ottoversand.at. Tendenz weiter steigend.
4) Purer Online-Handel:
Hochspezialisierte Händler (egal welcher Größe) sind in diesem Modell wiederzufinden. Meist handelt es sich bei deren Waren überwiegend um digitale und unkomplizierte Dinge wie Bücher, CDs und SD-Speicherkarten. Ein ausgeklügelter Konfigurator und anschauliche Produktbeschreibungen können einen echten Showroom ersetzen. Wie beispielsweise bei zalando.at.
5) Vertikaler Handel:
Hersteller, die einen Business-to-Consumer-Vertriebsweg (b2c) bevorzugen, nutzen dieses eCommerce-Modell. Aufgrund des Zögerns niedergelassener Händler online zu gehen, handelt es sich hierbei um ein eher niedriges Volumen. Dank der kurzen Lieferkette und der hohen Markenbindung ist dieser Handelszweig allerdings um einiges schneller. Gut für Kunden wie Händler zugleich. Zudem besteht die Möglichkeit einer Individualisierung von Massen- produkten. Etwa bei esprit.at.
Im Rahmen einer bluforce-Systemlandschaft können die eShop-Modelle selbstverständlich auch aus einem zentralen PIM befüllt werden. Zentrale Pflege und Wartung sowie eine über alle Handelsvertriebsorganisationen hinweg einheitliche Verkaufslinie zeichnen dieses System aus. X-beliebig viele Händler und Filialen können daran automatisierte System angeschlossen werden – bei minimalem Aufwand und Kosten für den einzelnen Händler.
Die eCommerce-Lösungen von bluforce bieten somit für jede Vertriebsstruktur und für jedes Unternehmen das passende Modell. Sie interessieren sich dafür? Dann melden Sie sich bei uns!
